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Zeitungsartikel Zollern-Alb-Kurier, Mittwoch 07. Juli 2017

 

Bilder Bikemarathon Web 001

 

Der Bike-Marathon in Albstadt zieht seit über zwei Jahrzehnten die Massen in seinen Bann – begeistert auf und neben der Strecke. Am Samstag starten wieder über 2400 Pedaleure aus Deutschland und der Welt beim Stollenreifenspektakel auf der Schwäbischen Alb, das Jahr für Jahr auch wieder junge, talentierte Nachwuchsfahrer anlockt. Erstmals mit dabei ist die 17-jährige Onstmettingerin Nathalie Klaszka. Der ein Jahr ältere Florian Faiss hat bereits 2016 erste Erfahrungen auf der 83 Kilometer langen Schleife gesammelt. Der Redakteur Marcus Arndt sprach mit den beiden Onstmettingern über ihre Ziele.

 

Frau Klaszka, Sie nehmen zum ersten Mal am Albstädter Bike-Marathon teil. Wie ist der Stand der Vorbereitung?


Nathalie Klaszka: Ich habe in den vergangenen Wochen so oft wie möglich trainiert. Ich bin mit meinem Vater immer wieder auf die Strecke gegangenen das hat mir sehr viel gebracht. Am Stück bin ich die 83 Kilometer allerdings noch nie gefahren, deshalb habe ich bei meiner ersten Teilnahme nur ein Ziel: Ich will durchkommen.

 

Herr Faiss, es ist Ihr zweiter Start beim „Bike“. Sind die 4:39:53 Stunden aus dem Vorjahr zu toppen?

 

Florian Faiss: Das ist schwer zu sagen, obwohl ich in den vergangenen Wochen regelmäßig trainiert habe, zumeist mit dem Aktiv-Team des SC Onstmettingen. Ich bin zwar nur 900 Kilometer gefahren, aber in meinem Alter hat man noch Reserven . . . Aber klar, es wird schwer, wieder unter fünf Stunden ins Ziel zu kommen. Ich bin einfach zu spät eingestiegen. Da fällt es schwer, ein konkretes Ziel zu formulieren . . .

 

Faiss: Ich möchte auf jeden Fall schneller als mein Vater Markus (4:39:25 Stunden, Anm. d. Red.) sein. Im vergangenen Jahr sind wir gemeinsam gestartet und auf einmal war er weg. Auf den letzten zehn Kilometern habe ich mitbekommen, dass er nicht weit vor mir liegt und habe noch einmal richtig Gas gegeben. Am Ende habe ich ihn fast eingeholt und wir sind mit minimalen Abständen ins Ziel gekommen. Vielleicht gelingt mir diesmal die Revanche, aber das wird schwer. Es wäre nicht schlecht, wenn ich unter fünf Stunden bleiben würde. Vielleicht kann ich mich sogar verbessern, aber da müsste alles passen. Haben Sie eine bestimmte Taktik für das Rennen?

 

Klaszka: Ich hoffe, dass ich von den Erfahrungen meines Vaters profitieren kann. Ich will versuchen, das Rennen kontrolliert anzugehen. Optimal wäre es, wenn ich schnell mein eigenes Tempo und einen guten Tritt finden würde. Wichtig ist, dass ich nicht zu schnell anfange.

 

Faiss: Im vergangenen Jahr habe ich mir meine Kraft sehr gut eingeteilt und war in der ersten Rennhälfte immer mit 19 bis 20 Stundenkilometern unterwegs. Das hat super funktioniert und ich hatte nach der Burgfelder Steige noch Reserven, auch wenn ich auf den letzten Metern auf das Lerchenfeld hinauf etwas gekrampft habe.

 

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